Funktionsprinzip

Generell

  1. Pumpengehäuse
  2. Hydraulikzylinder
  3. Förderventile
  4. Saugstutzen
  5. Druckstutzen
  6. Förderkolben
  7. Schaltventil
  8. Start-Stop-Ventil
  9. Kühler
  10. Filter
  11. Tank
  12. Motor
  13. Hydraulik-Pumpe
  14. Druckbegrenzungsventil

Eine Hydraulikpumpe (13) treibt einen Hydraulikzylinder (2). Der Korthaus-Umsteuerblock (7) garantiert eine weiche Umsteuerung der Endlagen. Der Pumpkolben (6) ist an der Zylinderstange befestigt und pumpt auf der Schlammseite. Einschleppen von Hydrauliköl in die Schlammseite oder von Schlamm in den Hydraulikkreislauf ist konstruktiv unmöglich.

Die Förderventile (3) sind als selbsttätige Rückschlagventile oder als zwangsgeschaltete Tellerventile mit Hydraulikzylinder-Antrieb ausgebildet. Über das Start-Stop-Ventil kann die Pumpe bei laufendem Motor stillgesetzt werden. Das Druckbegrenzungsventil (14) sichert gleichzeitig die Hydraulik-Seite und die Schlammseite ab. Der Hydraulik-Kreislauf ist hermetisch geschlossen und unempfindlich gegen staubige Umgebung.

Kennlinie

 

Die Kennlinie zeigt im Bereich A die Charaktersitik einer Verdrängerpumpe. Wird der Bereich B angefahren, dann öffnet das Druckbegrenzungsventil (14) und es kommt zur Ölerwärmung. Mit Hydraulik-Regelpumpen als Antriebspumpe (Ausführungen R4, R5) kann auch der Bereich B ohne Energieverluste gefahren werden.

Kennlinien zu jedem Pumpentyp sind auf Anfrage erhältlich.

Pulsationen

 

Zur Vermeidung von starken Pulsationen muss vor und hinter der Pumpe ein Korthaus Windkessel, ein verstopfungsfreier Korthaus Rohrspeicher SP oder ein Korthaus Plunger-Speicher gesetzt werden.

Saughöhe

Die extrem weiche hydraulische Korthaus-Steuerung gestattet Werte bis NPSH ~ 1m.